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Kulturtransfair | Film und Gespräch | „Der Boden unter den Füßen“

Kulturtransfair | Film und Gespräch | „Der Boden unter den Füßen“

Der Boden unter den Füßen
https://www.youtube.com/watch?v=LByUBimVyJA

Eröffnungsfilm der Diagonale 2019

… ein atmosphärisch dichtes Psychodrama (kino-zeit.de)

Lola ist Ende 20, Unternehmensberaterin und scheint die Anforderungen, die der Job an sie stellt, nahezu mühelos zu meistern. Sie ist ständig unterwegs zwischen Wien, wo sie in einer teuren und steril eingerichteten Wohnung kaum mehr als die Post holt und die Wäsche wechselt, und den Unternehmen, die sie gerade umstrukturiert. Ein Leben, das aus langen Tagen im Büro, teuren Restaurants und kurzen Nächten in anonymen Hotelzimmern besteht. Ihr Privatleben scheint Lola ähnlich fest im Griff zu haben wie ihr ehrgeiziges Berufsleben. Die Beziehung zu ihrer Teamleiterin Elise hält sie geheim und von der Existenz ihrer älteren Schwester Conny, die an Schizophrenie leidet, weiß niemand etwas.
Doch als Lola die Nachricht bekommt, dass Conny einen Suizidversuch nur knapp überlebt hat, drohen all ihre Geheimnisse ans Licht zu kommen. Sie versucht, das Beste für ihre Schwester zu tun, ohne dabei alles zu riskieren, wofür sie so hart gearbeitet hat. Und droht dabei selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren: Immer wieder wird sie von Conny unter mysteriösen Umständen angerufen, obwohl diese in ihrer geschlossenen Unterbringung gar kein Telefon zur Verfügung hat. Einmal scheint sie sogar vor dem Hotel zu stehen, in dem Lola nächtigt. Sind das Zeichen eines Burn-outs oder droht Lola aufgrund einer genetischen Disposition das gleiche Schicksal wie Conny?

Mit: Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin. Regie und Buch: Marie Kreutzer. Kamera: Leena Koppe. Musik: Kyrre Kvam. Österreich 2019. 108 Min. 1:2,35. Farbe. DCP. Deutsch. Originalfassung.

Kulturtransfair | Film und Gespräch | „Der Boden unter den Füßen“

Der Boden unter den Füßen
https://www.youtube.com/watch?v=LByUBimVyJA

Eröffnungsfilm der Diagonale 2019

… ein atmosphärisch dichtes Psychodrama (kino-zeit.de)

Lola ist Ende 20, Unternehmensberaterin und scheint die Anforderungen, die der Job an sie stellt, nahezu mühelos zu meistern. Sie ist ständig unterwegs zwischen Wien, wo sie in einer teuren und steril eingerichteten Wohnung kaum mehr als die Post holt und die Wäsche wechselt, und den Unternehmen, die sie gerade umstrukturiert. Ein Leben, das aus langen Tagen im Büro, teuren Restaurants und kurzen Nächten in anonymen Hotelzimmern besteht. Ihr Privatleben scheint Lola ähnlich fest im Griff zu haben wie ihr ehrgeiziges Berufsleben. Die Beziehung zu ihrer Teamleiterin Elise hält sie geheim und von der Existenz ihrer älteren Schwester Conny, die an Schizophrenie leidet, weiß niemand etwas.
Doch als Lola die Nachricht bekommt, dass Conny einen Suizidversuch nur knapp überlebt hat, drohen all ihre Geheimnisse ans Licht zu kommen. Sie versucht, das Beste für ihre Schwester zu tun, ohne dabei alles zu riskieren, wofür sie so hart gearbeitet hat. Und droht dabei selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren: Immer wieder wird sie von Conny unter mysteriösen Umständen angerufen, obwohl diese in ihrer geschlossenen Unterbringung gar kein Telefon zur Verfügung hat. Einmal scheint sie sogar vor dem Hotel zu stehen, in dem Lola nächtigt. Sind das Zeichen eines Burn-outs oder droht Lola aufgrund einer genetischen Disposition das gleiche Schicksal wie Conny?

Mit: Valerie Pachner, Pia Hierzegger, Mavie Hörbiger, Michelle Barthel, Marc Benjamin. Regie und Buch: Marie Kreutzer. Kamera: Leena Koppe. Musik: Kyrre Kvam. Österreich 2019. 108 Min. 1:2,35. Farbe. DCP. Deutsch. Originalfassung.